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Krankheit und Alltag


Wie kann man Krankheit und unsere Vorstellung von Alltäglichem miteinander in Verbindung bringen?
Wir haben eine materielle Sicht auf die Dinge haben. Für unser Verständnis der Welt setzen wir seit Urzeiten vorraus, dass das, was wir wahrnehmen aus fester Materie besteht. Die Sache mit den Atomen (gr. unteilbar) ist uns noch nicht so geläufig, dass wir sie in einen Alltag überhaupt nur annähernd umsetzen könnten: wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Welt aus Atomen besteht: unteilbare kleinste Teilchen.

Wir haben herausgefunden, dass da doch noch was drin ist in den Atomen und spalten weiter und kommen zu einer Kraft, die die einzelnen Atome zusammenhält: eine Schwingung. Und noch mehr, auch die Atome sind eigentlich nur eine Folge, eine Äusserung von Kraftschwingungen. 

Das können wir mit unserem Verstand aber nicht wahrnehmen. Wenn das, was die Welt zusammenhält, nur Schwingungen wären, dann müssten wir vollständig umdenken. In den kleinsten Dingen, die unseren Alltag betreffen. - Das tun wir nicht, wir bleiben bei unseren materiellen Vorstellungen über die Beschaffenheit der Welt. Das ist auch normal.

Wenn man sich freut, dann produzieren wir mit und durch dieses Gefühl gewisse Dinge wie z.B. Hormone etc. im Organismus. Der esoterische Ausspruch "Geist über Materie" hat also durchaus seine Berechtigung. Wir erschaffen Dinge durch unsere Gedanken und Gefühle. Daraus eine ganze Welttheorie abzuleiten, wäre aber falsch.

Ein Beispiel: wir haben Kopfschmerzen und kommen zum Schluss, dass diese Kopfschmerzen mit einer Kopfschmerztablette zu beseitigen sind. Was wir mit der Tablette tun, ist lediglich den Botschafter eines Problems - in diesem Falle das Kopfweh - eins auf den Schädel zu hauen, damit er Ruhe gibt. Das ist eine materialistische Denkweise, die funktioniert. Was hinter dem Auftauchen des Schmerzes steckt, interessiert uns nicht. Der Kopfschmerz ist weg. Warum? - Wir suchen mit unserem Dinge-Denken eine objektive Realität. Wir erlauben uns nicht, dass unsere Realität subjektiv sein darf. Wir kommen durch unsere Verhaltensweisen schon gar nicht auf die Idee, da könnte was dahinter stecken. Die Beschäftigung mit Selbstreflexionen kann vielleicht einen bewussteren Umgang mit sich selbst bringen.

Ein möglicher Ansatz ist das bewusstere (immer noch materielle) Schauen auf sich selbst. Uns selbst als Auswirkung von verschiedensten Ordnungen anzuschauen, die per Zufall gerade unseren Körper formen. Und all diese Einflüsse von aussen gehören da mit dazu. Wir sind im Einklang mit dem, was um uns und in uns ist. Das bewusste Schauen in egozentrischer Form auf das, was uns gedanklich, gefühlsmässig und auch materiell umgibt, kann uns ein besseres Verständnis für unser Sein geben: als Symptom dessen, was da irgendwie zusammenhängt.

Alles erfassen können wir nicht. Bewusst leben heisst manchmal auch, mit der Umgebung bewusst leben, in Bezug auf sich selbst: wahrnehmen und sich erlauben, Gefühle auszuleben.






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