Knigge
der Schamanismus Schule
und der Praxis der Schamanenstube

Schamanen Knigge

KniggeEin recht grosser Teil unserer Schamanismus Therapeuten Ausbildung und Selbsthilfe widmet sich dem Umgang mit Kunden. Neben dem Kundenempfang, dem Auf- und Abbau der Therapeuten-Kunden-Beziehung und Techniken der Gesprächsführung gibt es einen Kurs über Schamanen-Knigge.
Als Einstieg in unsere Kurse will seltenst jemand erst mal einen Kurs darüber, wie er sich selbst mit "guten Manieren" in seinem Selbstwert hochleben lassen kann, sondern man möchte Eintauchen in die Welt des Schamanismus. - Das verstehen wir.

Es wird immer TeilnehmerInnen geben, die schon so tief eingetaucht sind, dass ihre schamanischen Werkzeuge einen persönlichen Wert haben. Sie arbeiten mit ihren Trommeln, Rasseln, Steinen - was auch immer für Werzeuge sie sonst noch einsetzen. Diese Werkzeuge sind Praxiswerkzeuge und können, je nach Arbeit, auch mal verschmutzt sein. Verschmutzt nicht im Sinne von Erde und Schlamm, sondern eher von schamanischen Extrakten. Solche Extrakte berühren wir eher weniger. Gesundes extrahiert man wohl nicht.

Knigge-Verständnis

Wir stellen nicht einfach Regeln auf. Auch unser Knigge Kurs widmet sich den Ordnungen zwischen Menschen. Diese Knigge-Regeln haben Gründe, über die man oft sogar erst einmal erstaunt ist. Weiss jemand, warum ein Mann rechts gehen soll und eine Frau links? - Das hat seinen Ursprung in besäbelten Zeiten. Musste der Mann den Säbel aus dem Schaft ziehen, verletzte er seine Begleiterin nicht, wenn sie links von ihm war.

Schamanische Utensilien
Bittet andere Praktizierende, ihre schamanischen Utensilien weg zu nehmen, wenn ihr sie berühren müsstet

Fremdgehen
Reist bitte nicht in die Geistwelt eines anderen, ohne einen Auftrag von ihm bekommen zu haben. Die reine Anwesenheit verändert Dinge. Wahrt bitte die Grenzen des anderen. Eindringen ohne Erlaubnis ist ein Angriff.

Missionierung
Missioniert bitte nicht. Schamanismus ist keine Religion und ist keinen Dogmen unterworfen. Diese Freiheit möchten wir leben.

Bürfnisse der Schamanenstube

Unsere Bedürfnisse verfassen wir im Sinne der gewaltfreien Kommunikation in Bitten. Das Beisammensein in der lokalen Schule Schweiz ist sehr herzlich und persönlich nah. Diese Beziehung erhellen wir, indem es keine unausgesprochenen Erwartungen gibt. So wird es einfach, sich auf den Schulbetrieb einzulassen:

  • Bitte parkiert auf unserem Gelände
  • Bitte wahrt unsere privaten Bereiche des Gebäudes
  • Bitte bemüht Euch um unsere sauber geputzte Schule
  • Bitte achtet den nächsten, der nach Euch das WC aufsucht
  • Macht uns die Freude, besockt oder in Hausschuhen die Schule zu betreten
  • Bitte achtet auf die Persönlichkeit eines jeden einzelnen

Harmonie
Die wirklich gute Stimmung unser Schule schätzen wir sehr hoch. Wir laden jeden ein, einen Unmut zu nennen und ihn zur Diskussion zu stellen. Das erlaubt es uns, Unausgesprochenes zu hören. Erwartungen führen zu einer Wehr-Haltung und tun der Stimmung nicht gut. Wir bitten darum, dass wir uns gemeinsam den Dingen widmen dürfen, die einem auf dem Herzen liegen. Das ist uns sehr wichtig. Und: wir tun es selbst auch.

Stilleben

Knigge sitzt am Tisch
Es mag nobel wirken, auch ein einfaches Essen zu ehren und es auf schöne Weise zu essen. Im Schamanismus beginnt die Achtsamkeit bei sich selbst. Es gibt kaum etwas einfacheres zu tun, als sich selbst etwas Gutes zu tun. Ja - das kann man mit einer schönen und ruhigen Art des Verspeisens von Köstlichkeiten tun. Wie hoch das den Selbstwert steigert, das zelebrieren wir beim gemeinsamen Essen in der Schule.
Mehr noch: die Dir geltende Achtsamkeit wirkt im Aussen und eine wohltuende Harmonie stellt sich ein: jeder ist etwas Besonderes und es wert, sich wohl zu fühlen.

Gefühlsknigge
Wir gehen davon aus, dass alles, was wir tun, wir stets auf der momentan vorherrschenden Mischung der Gefühle tun. Darauf können wir mit einfach Mitteln Einfluss nehmen. So erhebt uns das, was wir tun, weil wir gerne tun können, was wir tun.


Unsere Bitten bilden einen Bestandteil unserer AGB.
Schamanismus Regeln der Schamanenstube


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Verschriftete Mündlichkeit

Den freundlichen und ruhigen Umgang schätzen wir sehr hoch ein. Im Laufe der Ausbildung kann einem bewusst werden, welche Wirkung man selbst und seine Worte haben. Das Schöne am Schreiben ist: man hat mehr Zeit, das Geschriebene auf sich wirken zu lassen. Die Wirkung der eigenen Worte drückt nicht immer das aus, was das eigene Bedürfnis war. Auch hier ist die Achtsamkeit der Schlüssel, authentisch sein zu können.

E-Learning
Ab und an schreibt man eine Reise auf und wünscht sich, dass wir sie auf uns wirken lassen. Sprecht uns an, was Euer Wunsch ist. Am einfachsten mit einem einleitenden Gruss.
Die verschriftete Mündlichkeit beruht darauf, dass man die Kommunikation versucht möglichst real zu führen, obschon sie "nur" geschrieben ist.
Kennt Ihr dieses "LG"? - Die Abkürzung für Liebe Grüsse? - In SMS verstehen wir das Abkürzen. Wie wirkt es in einem E-Mail, in einem Brief?

Schamanen Knigge erlaubt gute Arbeit.
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