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Das Video der Schamanenstube zeigt einen
kurzen Einblick in die schamanische Geistwelt.



Lehrgang Schamanisches Reisen


Unser Alltagsbewusstsein ist fähig, drei Dinge gleichzeitig miteinander zu vergleichen. Sind es vier, wissen wir zwar vom vierten, können es aber nicht mit den anderen drei als Einzeldinge betrachten. Das ändert sich im schamanischen Bewusstseinszustand. Mehr noch wird möglich: wir können mit unserem Bewusstsein in eine Art Traum reisen, der sich als real erlebt herausstellt. Die getroffenen Aktionen in diesem Traum zeigen eine Wirkung auf die Ordnungen des Alltags. So wird die schamanische Reise zu einem Werkzeug, Probleme "vor Ort" zu betrachten und Einfluss zu nehmen.



Die Schamanische Reise


Die schamanische Reise ist das Grundrüstzeug für schamanische Tätigkeiten und Erlebnisse. Unsere Methoden, jemandem das Reisen beizubringen, unterscheiden sich ein wenig von anderen. Das erlaubt es uns, gleich schon zu Beginn beim Erleben in den Anderswelten nicht gewisse eigene Sinne ungewollt auszuschalten. Das geschieht oft sehr schnell.


Vorbereitungen

Ein Besuch in den Anderswelten darf vorbereitet werden. Obschon es einem mit einigem Üben möglich ist, auch kurz aus dem Alltag heraus eine schamanische Reise zu tun, ist das Vorbereiten wichtig. Eine Reise aus einem Plausch heraus verfehlt den Sinn: wir sind unterwegs, um bewusst zu arbeiten. Sei das in der Problemanalyse oder im Eingreifen. Wir leiten an, wie man sich gut vorbereiten kann. Dazu gehören Reinigung, Erdung und die Absichtserklärung. Eine Reise wird zu einem Ritual, wie das Zähneputzen, das wir meistens auf die gleiche Weise machen. Die Absicht zu formulieren, ist Teil des Aufdeckens der Begebenheiten, die man sich anschauen will. Unsere Begleitungen können variieren: mit Worten zur Anleitung, mit unserem Mitkommen in die Geistwelt des Reisenden oder per Huckepack-Reise.




Seelenfeuer

Bewusstseinszustände

Wacher als wach, wie ein loderndes Feuer. Im Zustand des schamanischen Bewusstseinszustandes erscheint man in der Tat von aussen als ein wenig "abwesend". Und das ist auch richtig, denn man bewegt sich in den Anderswelten. Diesen Zustand erwecken wir mit bestimmten Trommelschlägen. Dabei wird das sog. Corpus callosum beeinflusst und ermöglicht mit etwas Übung, beide Gehirnhälften auf eine andere Weise zu nutzen. Nicht komplexer, wie man annehmen könnte, sondern einfacher. Wir beginnen beim Denken intensiv zu erleben. Ein kleiner Beschrieb einer Reise findet sich hier.
Die Schule für Schamanismus zeigt, wie man aus dem schamanischen Bewusstseinzustand heraus mehrere Abwandlungen herbeiführt und so die Wahrnehmung noch weiter vergrössert. Was bei Castaneda die Verschiebung des Montagepunktes genannt wird, verfeinern wir in den Weltenwechseln. Eine Situation, eine Begebenheit besteht selten nur aus "einer Sichtweise", sondern ist zuweilen ein komplexes System verschiedener Einflüsse. Die bewusste Änderung des Bewusstseinszustandes erlaubt es, hinter die Dinge zu sehen und Situationen als Ganzen, mit allen Einflüssen, die sie ausmachen, zu erkennen und zu analysieren.


Trancetrommeln

Das Trommeln folgt speziellen Mustern und bewegen sich in einem Rhythmus von 240 bpm (Schläge pro Minute).


Visionstrommel MP3 120 Minuten
Visionstrommeln

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Schamanentrommel MP3 60 Minuten
schamanisches Reisen

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Schamanentrommel download30 Minuten
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Donnertrommel 20 min20 Minuten
schamanisches Reisen

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Die Schamanenstube stellt für Nicht-Epileptiker ihre Lehrmittel "Schamanische Reisen unter der Donnertrommel" gratis zur Verfügung. Im lokalen Unterricht trommeln wir für Sie, draussen in der Natur mit Handtrommeln oder in der Stube mit der Donnertrommel zum Drunterliegen.




Risiken

Wir lehren auf verschiedene Art und Weise in Trance zu kommen. Hier liegt ein Risiko für Epileptiker. Wir kommen in die Schamanentrance durch schamanisches Trommeln. Dieser Rhythmus von ca. 240 bpm kann einen epileptischen Anfall auslösen. So raten wir jedem mit Epilepsie davon ab, sich solchen Rhythmen auszusetzen. Epilepsie selbst gilt als die Schamanenkrankheit schlechthin: das Reisen funktioniert auch ohne Trommeln ganz von alleine. Die Aktivierung von Regionen nahe der Hirnrinde kann Gefahren in sich bergen: man begegnet seinen Schatten rascher als man denkt, was psychisch ohne Begleitung schwer verkraftbar sein kann.


Sicherheit auf Schamanenreisen
Die Schamanenschule geht pragmatisch vor: wir sind bei den ersten Reisen anwesend und wissen, einzugreifen, falls sich jemand verliert oder Erlebnisse hat, die seine bekannte Fähigkeit, mit Dingen umzugehen, übersteigen. Man erkundet bei uns seine Sinne einzeln und lässt dem Gehirn Zeit, sich an die neuen Eindrücke zu gewöhnen und sie zu verarbeiten. Wir zeigen auf, wie man sicheren Schrittes sich selbst die Zeit gönnen kann, sich behutsam vor zu tasten und immer tiefer in die Geistwelten einzutauchen. Für unsere Begleitung benötigen wir das Einverständnis des Teilnehmers, der Teilnehmerin, in seine / ihre Geistwelt reisen zu dürfen, um eingreifen zu können.



Experte für sich selbst


Die schamanischen Reisen führen an viele Orte der Geistwelt. Wir widmen und der sogenannten schamanischen Unterwelt und der Oberwelt. Dieses Weltenmodell ist anfangs nützlich, man muss sich aber nicht daran halten. Es ist nur ein Modell. In der schamanischen Unterwelt begegnet man in unserer Ausbildung dem Fundament der Aktionen im Leben: unseren Gefühlen, Ordnungen, Trieben, Zuständen und Bedürfnissen. In der Psychologie kann man analog diese Orte kollektiv als Unterbewusstsein zusammen fassen. Die schamanische Herangehensweise an das, was einem ausmacht, ermöglicht eine Einfachheit, seinem Selbst zu begegnen: man reist schamanisch dort hin, erkundet, kommuniziert und findet Zusammenhänge heraus. Die Karte der Geistwelt darf geformt werden, aus welcher ersichtlich wird, wie die Gefühle miteinander zusammen hängen, wie Wesen in Ordnungen ihre Kräfte freisetzen oder blockiert werden.



Erkenntnis und Verstehen

Die schamanische Trance ist ein Zustand "wacher als wach". Dieser aktive Bewusstseinszustand lässt sich mit allen Sinnen erleben. Man sieht nicht einfach Bilder, sondern hört, riecht, schmeckt und spürt körperlich Berührungen. Es geht um das Erleben seines Unterbewusstseins, das Eintauchen in einen selbst. Auf einmal werden erst einzelne, dann grössere Zusammenhänge klar, man hat Erkenntnisse über die Beschaffenheit der Psyche und beginnt ein tiefes Verständnis für sich selbst zu entwickeln. Aus der Erkenntnis wächst ein Wissen und eine Erfahrung über die Gefühle und die Kräfte in unserer Psyche. Wie wird die Verdrängung beschützt, wieso ist Trauer ein Prozess, was braucht es für die Inspiration und welche Kräfte verändern Orndungen und Muster in uns? - So wächst man effektiv zum Experten für sich selbst, der durch das eigene Erleben zum Verstehen kommt.


Krafttiere und Geister

Beim Rufen der Geister und in Deiner Trancereise begegnet man im schamanischen Kontext Wesen, die einem zur Seite stehen. Das Gehirn nimmt diese Wesen als Krafttiere, Heiltiere oder auch als Lehrpersonen wahr. Das ist die einfachste Form für unser Gehirn, die erhaltenen Informationen in Trance zu verarbeiten. Dadurch lässt sich mit diesen Wesen in Kommunikation treten und Begleiter auf den Reisen finden. Die Wahrnehmung darf trainiert und stetig verbessert werden. Den Zweifel setzen wir als Mittel ein, genauere Wahrnehmungen zuzulassen, sich nicht gleich zu Beginn festzulegen.


Der Rat der Geister

Der Rat der Geister ist ein Rat, der matriarchaisch aufgebaut ist. Gewaltfreie Kommunikation mit den Geistern erlaubt es, die eigenen Wahrnehmungen mit denen der Krafttiere und Geister zu ergänzen.




Schamanentanz

Rituale


Abläufe, die für einen selbst stimmig sind und Wirkung zeigen, nennen wir Rituale. Es gibt sehr viele schamanische Rituale, die Stück für Stück erlernt und dem TeilnehmerIn angepasst werden. Dabei gibt es in der Schamanenstube Rituale aus dem Schamanismus und aus der Therapie. Zum Beispiel gehören Reinigungen (Limpias) zum Ritual der Seelenreise dazu: man begenet seiner Geistwelt und betritt sie gereinigt. So beginnt das Ritual der Reise mit dem Reinigen. Wir erklären unsere Absicht beim Reisen, schaffen einen heiligen Raum und laden die Geister dazu. Nach der Reise lösen wir diesen Raum wieder auf und spenden den Wesen unseren Dank. Die Rituale dürfen für den TeilnehmerIn und seine / ihre Geister stimmig sein. Sie werden besprochen und in die Form gebracht, wie sie bei einem selbst Wirkung zeigen.


Das Feuer im Innern

Die Erkundung der Geistwelt führt an besondere Plätze. Neben Kraftplatz, Schmied und Weltenbaum gehört da das Seelenfeuer zu den zentralen Punkten im Modul schamanisches Reisen. Das Seelenfeuer wird erlebt, erkundet und als wertvoller Ort für die Analyse der inneren Abläufe immer wieder angesteuert.
Rituell erlebt man, wie man aus Ordnungen der Schwäche neue Ordnungen formen kann und so in seine Stärken kommt. Man unterhält sich in Gesprächen mit seinen Seelenteilen, erfährt wie sie sich verhalten und wie es ihnen geht. Das Feuer im Innern wird entzündet und die Flammen können hoch steigen. Über den Körper hinaus, um im Aussen mit eigener Kraft Ordnungen zu ändern, andern zu helfen und für das Vermitteln sorgen zu können.


Ich kann schon reisen

Sehr gut! Das schamanische Reisen ist eine Technik, für welche unser Schnupperkurs ausreicht. Natürlich geht das Modul Schamanisches Reisen weit darüber hinaus, denn der Fokus besteht darin, Experte für sich selbst zu werden. Neben sehr vielen Reisen in die Geistwelt werden auch Techniken der Wahrnehmung und der Kommunikation geübt. Wer möchte, kann gleich die Prüfung für das Modul ablegen. Unsere Kursthemen sind zwar in Module gepackt, wir gehen aber mit jedem seinen eigenen Weg. Was schon mitgebracht wird, flechten wir gerne ein und formen mit dem / der TeilnehmerIn einen eigenen Weg. In der Schamanenstube hat jeder Einzelunterricht, auch in der Gruppe. So ist es möglich, dass jeder seinen Weg durch den Schamanismus geht. Wer schon reisen kann, ist voll dabei!



Abräuchern

Prüfungen


Diplom schamanischer TherapeutDie Schamanenstube legt für die Absolventen unserer Module die Hand ins Feuer. Um das tun zu können, haben wir einige Prüfungen, die man durchlaufen kann und bestätigt bekommt. Die Dokumentation darüber bleibt als Kopie bei uns. Wer mit anderen Menschen arbeiten möchte, für den sind diese Prüfungen Pflicht. Wer als Experte für sich selbst seinen Horizont erweitert, der braucht die Prüfungen nicht zu machen: man kann aber. Die Prüfungen bestehen aus praktischen Teilen und dem Nachfragen nach Wissen. Ein Teil besteht aus eindeutigen Beweisen, dass jemand schamanisch reisen kann. Weitere Prüfungen behandeln das Verständnis der Psyche aufgrund der Erkenntnisse aus den Reisen sowie die Fähigkeit der gewaltfreien Kommunikation und weiteren Techniken aus der Schamanismus Therapie.


Schnupperkurs

Der Schnupperkurs beschränkt sich auf das Erlernen des schamanischen Reisens. Dabei lernt man sein Krafttier kennen. Der Kurs dauert nur einen Tag und kann nicht bis zum Experten für sich selbst vordringen. Er ermöglicht aber einen Einblick in die Möglichkeiten schamanischen Praktizierens.


Schamanenreise zum Krafttier

Seelenreise zum Krafttier in schamanischer Trance: das Kursgeld kann nach dem Schnupperkurs auf die normale Monatsbuchung erhöht werden, wenn jemand nach den ersten Reisen tiefer in seine Geistwelt eintauchen möchte.


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