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Was tun im Todesfall: die Liste


Ungläubig hört man Worte am Telefon oder auf andere Weise über den Tod eines geliebten Menschen und spürt doch den Ernst der Lage. Man ist dem Verstorbenen, der Verstorbenen sofort nahe, verspürt den Drang, ihn / sie aufzusuchen. Verlust, Angst bis hin zur Panik und ein stechender Schmerz im Herzen begleiten den Schockzustand. Man wird handlungsunfähig. Gedanken an die Lieben, die ihn / sie kennen, steigen auf. Man erfüllt die Pflicht, sie zu benachrichtigen. Was muss ich jetzt tun? - Ich kann ihn / sie nicht zurückholen ins Leben. Doch man will etwas tun. Ungläubig über das Ereignis ist der Drang sehr oft da, zu handeln. Unsere Liste der Aktionen nach einem Todesfall hat sich über viele Jahre bewährt. Heute gibt es viele solcher Listen im Netz. Wir halten sie aktuell nach Schweizer Wissen.





Noch zu Lebzeiten


  • ein gültiges Testament erstellen und es bei den normal wichtigen Unterlagen wie Mietverträge etc. hinzulegen
  • Wünsche notieren betreffend Bestattungsort, Grabunterhalt
  • Aktuelle Adressliste für Anzeigen und Benachrichtigungen
  • Mitgliederausweis für Feuerbestattungsverein
  • Ausweise Krankenkasse/Sterbegeld
  • Ausweise Organspenden
  • Versicherungspolicen / Verträge
  • allfällige Alimentenverpflichtungen




Erste Massnahmen im Todesfall


  • Arzt rufen: Totenschein ausstellen
  • die engsten Verwandten und Freunde informieren
  • Wichtige Unterlagen suchen (Ausweise, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Identitätskarte, usw.)
  • Schriftliche Dokumente finden, wie Testament, Organspendeausweis, Wünsche zur Bestattungsart
  • Haustiere und Pflanzen versorgen, Strom, Gas, Wasser eventuell abstellen)
  • Verständigung des Arbeitgebers, Vermieters etc




Innert 3 Tagen nach dem Todesfall


  • Sterbefall beim Zivilstandsamt melden und Sterbeurkunde ausstellen lassen: Niederlassungsschein, Familienbüchlein, AHV-Ausweis, Dienstbüchlein mitbringen
  • Auswahl Sarg / Urne.
    Bestattung: Zeitpunkt, Ort, Erdbestattung oder Kremation
  • Bestattungsvertrag und mit Bestatter den Leistungsumfang klären
  • Überführung des Leichnams: Abholung durch das Bestattungsinstitut
  • Pfarramt, Lebenslauf, Abdankung, Musik. Pfarrer nach Amtswoche oder freier Wahl, Abdankungskollekte bestimmen
  • Sicherung der Hinterlassenschaft: Erbschein beim Nachlassgericht beantragen




Weitere Massnahmen


  • der Krankenkasse melden
  • Lebens– und Unfallversicherung informieren
  • Bekannte und weitere Verwandte informieren
  • Bestattungsform bestimmen: Erd-, Feuer-, See-Bestattung
  • Friedhof: Grabnutzungsrechte erwerben, Termin für Bestattung klären
  • bei Feuer-Bestattung: Genehmigung des Krematoriums
  • Trauer-Rede
  • Todesanzeige aufgeben
  • Grabschmuck bestellen
  • Falls Leichenmahl: Restaurant organisieren, Catering




Nach der Bestattung


  • Danksagungverschicken
  • Kündigung von Versicherungen und Verträgen (Todesschein beilegen)
  • Zahlungen abbrechen
  • Kündigung von Verträgen, Mitgliedschaften
  • Kündigung der Wohnmiete, Abonnemente, Strom, Telefon, Wasser
  • Meldung an AHV-Stelle des Wohnortes
  • Lebensversicherungen
  • Krankenkasse (Sterbegeld)
  • Unfallversicherung
  • Steueramt / Bank
  • Post, Postcheck, "Adressat verstorben" verlangen
  • Wohnung räumen
  • Nach Erhalt eines Erbscheins Testament eröffnen lassen




Schamanismus und der Tod


Der Tod ist im Schamanismus oft als Übergang gesehen. Der Psychopomp ist ein Ritual, das von vielen Kulturen gefeiert wird. Schamanisch Praktizierende begleiten Verstorbene auf ihrem letzten Weg ins Totenreich und sorgen für einen angenehmen Übergang.


Psychopomp

Der Psychopomp bezeichnet das Begleiten vor, während und nach dem Tod. Die schamanische Begleitung ins sogenannte Totenreich oder dorthin, woran der Verstorbene glaubte, kann schon in den ersten Tagen nach dem Todesfall beginnen. Man reist zum Verstorbenen, zur Verstorbenen und begleitet auf den Wegen, die gegangen werden möchten. Das tun wir auch für Tiere, die gestorben sind. Nach Möglichkeit nehmen wir Sie in einem Schamanenboot mit.


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