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Anleitung zum Wünschen


Das richtige Wünschen im Wunschbrunnen der Schamanenstube
Ob es "das" richtige Wünschen gibt, sei dahin gestellt. Jeder kann nach seiner Vorstellung, in seiner Art seine Wünsche an den Wunschbrunnen formulieren. Die Schamanenstube kontrolliert die Wünsche, nicht auf eine "gute" Art des Wünschens, sondern ob sich ein Wunsch als eine Verwünschung entpuppt. Passt ein Wunsch nicht in die folgenden Kriterien, verschliesst die Schamanenstube den Brunnen für diesen Wunsch. Dabei gibt es Grauzonen, die teilweise schwierig zu beurteilen sind. Je mehr im Wunschtext an Information vermittelt wird, je besser kann die Schamanenstube einschätzen, ob ein Wunsch zugelassen sein könnte.






Verwünschungen


Der Wunschbrunnen ist ein Ort, an welchem meditiert wird. Die Wünsche werden dazu mitgenommen, um ihre Ordnungen mit Kraft zu erfüllen. Dabei tauchen Wünsche auf, die nicht der Ethik der Schamanenstube entsprechen. Das Problem dabei ist, dass wir dort sitzen und uns dann so ein Wunsch stört. Deshalb nehmen wir ihn nicht mit und schliessen ihn vom Brunnen aus. Das ist keine Willkür, sondern unser persönliches Einlassen auf die Wünsche. Mehr haben wir leider nicht zur Verfügung. Wir bedauern, wenn es zu einem Unrechtsempfinden kommt.



1. Fremdbeinflussungen
Der Wunschbrunnen behinhaltet keine Wünsche, bei denen mit einer anderen Person als der Wünscherin, dem Wünscher etwas passieren soll. Das klassische Beispiel dafür ist: "Lieber Wunschbrunnen, ich will, dass X. mich liebt."
Das gilt in der Regel auch für positive Wünsche, die ja sicher gut gemeint sein können, aber dennoch mit einer anderen Person etwas machen sollen. Mit Fremdbeinflussung sind auch Systeme gemeint, wie z.B. "Lieber Wunschbrunnen, ich wünsche dass die Beziehung von X. und Y. von Liebe erfüllt ist".

Grauzone Gesundheit
Es gibt Wünsche für andere Personen, die zum Teil im Brunnen bleiben. Dabei geht es meist um Wünsche zu guter Gesundheit und zu Erfolgen:
  • "Lieber Wunschbrunnen, ich wünsche, dass es X. gesundheitlich bald besser geht."
  • "Lieber Wunschbrunnen, ich wünsche, dass X. die Prüfung besteht."
Es ist dabei der Schamanenstube fast unmöglich zu entscheiden, ob ein Wunsch zu guter Gesundheit oder zu einem Erfolg negative Auswirkungen haben könnte. Hier muss unser Gefühl entscheiden.

Grauzone Familie, Sorgepflicht
Wünsche für eigene Kinder und für Personen, bei denen eine Fürsorgepflicht benennt wird, fallen in eine weitere Grauzone: "Lieber Wunschbrunnen, ich wünsche, dass mein Sohn sich besser mit anderen Kindern verstehen kann."
Dabei ist die Rahmengebung wichtig. Jemandem eine Möglichkeit zu schaffen, die er/sie nehmen kann, lässt die Freiheit offen, sich zu entfalten. Im Beispiel wird das durch das Wort "kann" zum Ausdruck gebracht.


2. Namen von Personen und Firmen
Die Schamanenstube löscht Namen von Personen, Firmen, Produkten und Gruppen aus den Wunschtexten raus. Das verhindert nicht unbedingt die Indexierung durch Suchmaschinen, hält den Brunnen aber sauber. Eine Garantie dafür können wir nicht abgeben. Es fanden sich schon Plagiate und Kopien von Gedichten, die von den Schriftstellern moniert wurden. Solche Wünsche werden natürlich gelöscht. Die Schamanenstube behält sich vor, den Text eines Wunsches komplett zu ändern und Hinweise zu eigenen Angeboten statt des unpassenden Wunsches einzustellen, besonders bei pietätlos erscheinenden Wünschen.


3. Werbeversuche und Blödsinn
Es kommt zum Glück selten vor, aber auch Werbungen und schlichtweg Wünsche, die Blödsinn enthalten, werden in den Wunschbrunnen geschrieben. Die Schamanenstube löscht das alles raus oder fängt das frühzeitig schon programmtechnisch ab.


4. Lotto und Glückspiele
Normalerweise lassen wir einen Wunsch nach Glück im Spiel im Wunschbrunnen. Wir halten ihn für wenig sinnvoll, aber unsere Meinung muss darüber nicht entscheiden. Glück kommt in unseren Augen auf einem zu, wenn man in einem Fluss ist und man sich in speziellen Gefühlen bewegt. Siehe dazu unser Glückskurs.




Rechtliche Hinweise


Die Schamanenstube behält sich das Recht vor, Wünsche zu löschen und Wunschtexte zum Teil oder ganz abzuändern. Anders geht es nicht. Es gibt den Wunschbrunnen seit 2008, da ist schon alles aufgetreten, was man sich vorstellen kann. Es gibt heute viele Wunschbrunnen im Internet. Dieser hier ist unseres Wissens der älteste im deutschsprachigen Raum: er hat sich rechtlich und ethisch nur halten können, weil jeder Wunsch von uns persönlich gelesen wird. Eine Garantie für die Erfüllung eines Wunsches kann die Schamanenstube natürlich nicht abgeben. Wir meditieren für die Wünsche. Das ist alles, was die Schamanenstube anbieten kann.






"Richtiges Wünschen"


Nach all den Ausschlüssen von oben, darf die Schamanenstube ihre Gedanken und Erkenntnisse zum Wünschen vielleicht hier nennen. Man muss sich natürlich nicht an unsere Anleitungen und Empfehlungen zum Wünschen halten. Ebenso möchten wir nicht zum Ausdruck bringen, dass das hier Erwähnte "das" richtige Wünschen ist. Es ist es für uns. Gerne teilen wir unsere Gedanken:


Was ist ein Wunsch?

Die Gefühlslehre der Schamanismus Therapie nennt einen Wunsch eine Ordnung, in welcher sich Kraft in Zukunft bewegen soll. Das lässt natürlich viel Spielraum offen, selbst für das Gegenteil eines Wunsches: der Verwünschung, oder auch der Verfluchung. Wünschen ist nahe verwandt mit dem Segnen. Segnen selbst bedarf einer "höheren" Macht. Man nimmt sich also das Recht, etwas zu verändern. Geschieht das für sich selbst, ist diese Rechtübernahme eine Form der Selbstfürsorge und stärkt schon durch das Wünschen das Selbstbewusstsein. Diese Machtübernahme empfinden wir sehr positiv.
Ein Wunsch gibt aber keine Verantwortung ab. Sobald man sich einer anderen "Macht" als der eigenen über sich selbst bedient, bleibt im religionsfreien Schamanismus nur noch die elterliche oder fürsorgliche Machtübernahme sinnvoll. Daraus erklären sich vielleicht oben stehende Regeln in den Grauzonen.


Ordnungen der Kraft
Ein Wunsch hier im Wunschbrunnen besteht aus Worten. Diese Worte sollen eine Ordnung legen. Das kann man sich vielleicht am Modell einer Strasse oder eines Weges vorstellen: ein Weg soll sich in eine gewisse Richtung bewegen. Links und rechts der Weges finden sich die Führungslinien. Diese Führungslinien stellen im Modell die Worte des Wunsches dar. Sie führen die Bewegung im Leben in die gewünschte Richtung. Passt das Ziel auf einen, so kann sich durch den Wunsch die eigene Kraft auf diesem Weg bewegen und dem Ziel begegnen. Kurz gesagt: ein Wunsch kann eine "Kraftführung" sein, ähnlich auch einer Regenrinne, durch welche das Regenwasser fliesst und vielleicht im Brunnen landet. Diese Führung im Leben, die man selbst formuliert, darf nun insbesondere von unserem Unterbewusstsein verstanden werden.


Formulierungen

Verneinungen
Wir sind der Meinung, dass unser Unterbewusstsein keine Verneinungen versteht. Wenn nun ein Wunsch Ordnungen im Unterbewusstsein legen soll, so muss er so formuliert weden, dass er auch verstanden wird. Sie kennen das folgende Phänomen: stellen Sie sich bitte vor, sie gehen auf einem Weg, der über einen Rasen abkürzbar wäre. Da steht ein Schild: "Bitte Rasen nicht betreten". Unser Unterbewusstsein liest nun: "Bitte Rasen betreten". So kommt es zu einem neuen, eher ungewollten Trampfelpfad direkt durch den liebevoll gepflegten Rasen. Versuchen Sie es: was müssen Sie auf das Schild schreiben, damit niemand mehr über Ihren Rasen geht?
Für das Formulieren von Wünschen heisst das schlichtweg: aktiv und positiv formulieren. Testen Sie vielleicht Ihre Formulierung auf nicht zielführende Worte und Silben wie: nicht, kein, ohne, aber, sondern, trotz, ausser, un-, miss-, nein, usw.


Bedingungen
Unser Gehirn ist im Alltagsbewusstsein fähig, drei Dinge gleichzeitig miteinander zu vergleichen. Das sind drei Zustände, mit denen wir jonglieren. Formuliert man einen Wunsch mit einem "wenn", "falls", "sollte" etc., so schafft man solche Jonglier-Möglichkeiten. Erinnern Sie sich an den Weg oben? - Nun ist er nicht mehr eindeutig und dem Kraftfluss wird wahrscheinlich ein Stopp in Form einer Blockade gebaut.
Bedingungen in Wünschen haben einen weiteren Effekt: die Fokussierung auf die schlechte Variante. Wir Menschen sind Vermeidungskünstler. Das Wesen der Angst ist gerne und schnell da. Es zeigt uns, was wir vermeiden sollen. Damit ist ein Fokus gegeben, der den Blick meistens auf die eher schlechtere Variante der Möglichkeiten lenkt.


Passivität
Wünschen darf eine aktive und positive Richtung erschaffen. Nimmt man sich ins Passiv, so gibt man gleichzeitig eine Verantwortung ab. Zum Beispiel erlaubt ein Wunsch mit den Worten "Ich möchte geliebt werden" emotional die Möglichkeit, dass das gar nicht passiert. Das Tun, die Bewegung auf dem Weg, wird in fremde Hände gegeben. Man kann aber nur selbst auf dem Lebensweg gehen, zumindest in einer freien Welt.
Der Einbezug einer religiösen Machtform verstärkt die Passivität noch: "Lieber Gott, ich möchte...". In unseren Augen funktioniert ein Wunsch nur, wenn man sein Leben selbst lebt und dafür die Verantwortung selbst übernimmt. Die enthaltene Hoffnung lässt zu, dass sich der Wunsch nicht erfüllt.


Fremdwörter
Wir empfehlen, die Sprache der Wunschformulierung nach Möglichkeit in der Muttersprache zu halten. Schweizer können hier die Mundart gerne hervor ziehen, auch wenn sich diese zuweilen schwer schreibbar ist. Es gibt Menschen, die fühlen sich beispielsweise dem Englischen zugetan und formulieren ihre Wünsche dann in Englisch. Das ist sicher okay. Wir möchten zu Bedenken geben, ob sich dahinter nicht eine Sehnsucht verbirgt, die dann in eine Form der Hoffnung abschweift. Die Hoffnung hat beim Wünschen wenig zu bewirken: denn sie könnte wiederum viel Passivität in sich bergen.
"Lieber Wunschbrunnen, ich wünsche mir, meine emotionalen Dysfunktionalitäten besser managen zu können."
Die Fremdwörter in diesem Wunsch sind: emotional, Dysfunktionalität und managen. Auch wenn jemand sehr genau weiss, was die einzelnen Wörter beschreiben, empfehlen wir, die Fremdwörter weg zu lassen: "Lieber Wunschbrunnen, ich wünsche mir, mit meinen Gefühlen klar zu kommen".


Grössen- und Mengenangaben
Das Verständnis, weshalb Grössen- und Mengenangaben in Wünschen zu Schwierigkeiten führen, ist für uns nicht leicht zu formulieren. Nennt man das Wort "viel", so ist unklar, wieviel. Nennt man eine Zahl, findet eine Verhaftung auf etwas schwer Fühlbares wie z.B. eine grössere Zahl statt. "Besser" kann wenig sein und auch viel besser. Dieser Punkt ist recht schwierig.

Haben Sie eine eigene Variante oder weitere Tipps, die Sie hier teilen möchten?


  • Gast schreibt am 05.06.2016

    Liebe Schamenstube, mir wird es eigentlich fast ein bisschen schwindelig beim lesen, irgenwie finde ich wünsche kommt doch aus dem herzen sicher auch manchmal sorgenvollem Herzen raus, sehnsucht, leidenschaft, liebe zu etwas.
    Das kann schon mal was wild sein, ich habe ein wildes Herz.
    Ich bedanke mich dennoch auch an dieser Stelle, ich schätze es wert hier wünschen zu können. PS: ich finde das sieht aus wie ein kleines Feuerwerk das ist ganz hübsch, aber richtige Kraft finde ich hat das andere Bild mehr entfaltet- so mag ich das Licht der Kugel auch. Ihr schreibt es gibt viele im Internet und so, bei mir ist es so, das ich eigendlcih nur hier auf der Seite einen Tiefgang,- bis zur Wunscherfüllung erlebe. Grüße
  • Schamanenstube schreibt am 05.06.2016

    Lieber Gast
    Wie recht Du hast mit dem Herzen, das ging völlig unter in der Formulierung, wobei es das wichtigste ist. Bei griechischen Begräbnissen wurde früher nicht gefragt, ob jemand ein guter Mensch war, sondern ob er Leidenschaft kannte.
    Die alten "Leuchtbilder" empfanden wir als etwas altbacken nach so vielen Jahren. Du meinst schon diese (siehe unten), oder?

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    Herzliche Grüsse und lieben Dank für Deine Worte, die Schamanenstube
  • Gast schreibt am 05.06.2016

    Hallo, Ja das meine ich. Ich grüße euch auch.
  • Gast schreibt am 03.02.2017

    ich fand die alte wunschbrunnen sehr schön



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